Traditionell fand auch in diesem Schuljahr wieder der „Kennenlerntag“ für die zukünftigen 1. Klassen der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Grundschule statt. Zunächst nahmen die Klassenlehrerinnen, Frau Eichberg und Frau Brauer, die Kinder in Empfang. Bei einem gesunden Frühstück lernten sich alle ein wenig kennen. Jedes Kind stellte sich kurz vor und erzählte, was er oder sie gerne macht. Für den weiteren Ablauf hatten sich sowohl die Lehrer als auch die Hortnerinnen ein interessantes und abwechslungsreiches Programm für die 31 Kinder überlegt. In kleinen Gruppen (von 4-6 Kindern) durchliefen die Kinder 6 Stationen. Jede Gruppe hatte für jede Station 15 Minuten Zeit.

An einer ersten Station konnten sich die Kinder sportlich betätigen. Die Hauptsportlehrerin, Frau Hammerschmidt, begann ihre Station mit einem Schwungtuch. Nur im Team konnten die Kinder hier verschiedene Aufgaben bewältigen. Anschließend galt es einen Hindernis-Parcour zu durchlaufen. Dieser begann mit dem Zielwerfen. Dann musste man all seine Armkraft einsetzen, um über eine Schrägbank auf einen Kasten zu gelangen. Die Belohnung wartete zum Schluss. Die Kinder konnten sich bereitstehende Racer nehmen, um verschiedene Hindernisse in der Turnhalle zu umfahren. Für viele war das das Highlight des Tages.

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An einer zweiten Station wartete Frau Altenkirch auf die Kinder. Mit einem Kartenspiel lernten die Kinder Reimpaare zu finden. Buchstaben aus Sandpapier begeisterten unsere neuen Erstklässler sehr und motiviert wurde damit gearbeitet. Mit großem Interesse und viel Freude arbeiteten die Kinder im naturwissenschaftlichen Bereich. Dazu nutzten sie Zahlenkarten, Würfel und Legematerial.
Frau Nebrich, die Biologielehrerin, wartete an der dritten Station.
Hier konnten die Kinder zuerst die umfangreiche Sammlung in den Schränken bewundern. Das Staunen über ausgestopfte Tiere, das Kuhschädelmodell und die Kreuzotter im Glas war groß. Besonders interessiert waren die Kinder an dem Schildkrötenpanzer, der auch nicht zerbricht, wenn ein Mensch darauf steht.
Dann ging es ans Experimentieren. Warum wird das Tuch im Glas nicht nass? Wie bekomme ich die Büroklammer aus dem Wasser, ohne dass die Finger nass werden? Zu dieser Frage fanden schon viele Kinder eine Antwort.
Zum Abschluss ließen wir noch Seerosen erblühen und die „Löffelglocke“ erklingen.
Herr Keßler hatte an der nächsten Station Stabilbaukästen bereitgestellt. Hier sollten die Kinder ein vereinfachtes Modell eines Autos nachbauen. Der Umgang mit Schraube und Mutter war nicht ganz einfach. Alle Kinder zeigten jedoch schon sehr schön ausgeprägte Fähigkeiten in der Motorik und der Koordination. Speziell werden die Entwicklung der Feinmotorik und das logische Denken beim Zusammensetzen der Modelle gefördert und entwickelt. Zusätzlich trainieren die Kinder ihre Kreativität.

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Frau Senst, die Englischlehrerin, übte an der folgenden Station mit den Kindern ein Lied.
Vom Lied abgeleitet: „Wenn du Englisch lernen willst, dann hör gut zu“ – wurden den Kindern erste englische Wörter entlockt, um ihnen zu zeigen, dass sie schon etliche englische Begriffe kennen.
Mitgebrachte Souvenirs eröffneten die Möglichkeit, einige Besonderheiten über Land und Leute in Großbritannien kennen zu lernen. Zum Schluss kam „Bumblebee“ – unser ständiger Begleiter in Klasse 1 und 2 zum Einsatz, um sich auf Englisch vorzustellen.

Die Hortnerinnen waren an diesem Tag ganz mutig und hatten trotz tiefhängender Wolken ihre Bastelstraße im Freien aufgebaut. Ihr Mut wurde belohnt. Es regnete nicht und jedes Kind konnte seine selbst gebastelte Raupe mit nach Hause nehmen.

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